In der Bergbaustadt Ibbenbüren wurde lange mit Kohle geheizt. Heute ist die Wärmepumpe die klimafreundliche Alternative, und der Umstieg wird mit bis zu
70 % Förderung unterstützt. Eine Nebenbedingung gilt dabei: Förderfähig sind Kosten von höchstens 28.000 € für die erste Wohneinheit. Bei sehr niedrigem Einkommen steigt die Obergrenze auf 80 %. Die Förderung setzt sich aus diesen Komponenten zusammen:
- Grundförderung (30 %)
Für jede förderfähige Wärmepumpe in Ibbenbüren gibt es einen festen Zuschuss von 30 % der förderfähigen Kosten.
- Klimageschwindigkeitsbonus (16 %)
Heizt du noch mit Kohle, Öl, Nachtstrom oder einer Gas-Etagenheizung? Dann bekommst du als selbstnutzender Eigentümer für den Austausch 16 % Förderung zusätzlich, unabhängig vom Alter der Anlage. Gas- und Biomasseheizungen müssen dafür mindestens 20 Jahre alt sein.
- Einkommensbonus (10 bis 40 %)
Haushalte, die selbst im Haus wohnen, erhalten bei einem zu versteuernden Jahreseinkommen bis 50.000 € einen weiteren Zuschuss: 10 %, 30 % oder 40 % Förderung bei Einkommen bis 50.000 €, 40.000 € oder 30.000 €. Mit Kind unter 18 Jahren liegen die Grenzen jeweils 10.000 € höher.
Insgesamt kannst du so bis zu
19.600 € Unterstützung von Vater Staat für den Einbau einer modernen WP bekommen, bei geringem Einkommen bis zu 22.400 €. Warum sich Abwarten nicht lohnt: Bei Anträgen ab dem 01.02.2027 sinkt der Klimageschwindigkeitsbonus auf 12 % und die förderfähigen Kosten auf 27.250 €. Danach geht es halbjährlich weiter bergab.