CO₂-Preis ab 2028: Warum Photovoltaik jetzt zur Pflicht für Hausbesitzer wird

Der ab 2028 EU-weit einheitlich eingeführte CO₂-Preis im Gebäudesektor wird die Heizkosten in Millionen europäischer Haushalte spürbar beeinflussen – mit enormen regionalen Unterschieden. Was auf den ersten Blick nach einem bürokratischen Klimaschutzinstrument klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als klarer Handlungsaufruf: Wer seine Energiekosten langfristig stabil halten will, kommt an der Investition in Photovoltaik kaum vorbei.

CO₂-Preis: Ab 2028 wird fossiles Heizen teurer

Mit dem sogenannten ETS2 (Emissions Trading System 2) bezieht die EU ab 2028 auch den Gebäudebereich in ihr Emissionshandelssystem ein. Das bedeutet: Für jede ausgestoßene Tonne CO₂ beim Heizen mit Öl oder Gas muss künftig ein Preis gezahlt werden – zunächst rund 60 Euro pro Tonne CO₂. In Deutschland bedeutet das durchschnittlich 17 Euro Mehrkosten pro Haushalt und Jahr. In Ländern wie Polen oder Rumänien, wo fossile Heizsysteme dominieren und bisher keine CO₂-Bepreisung existiert, könnten es bis zu 400 Euro jährlich sein.

Für Hausbesitzer ist Photovoltaik die beste Antwort

Die einfachste und nachhaltigste Möglichkeit, sich von den steigenden CO₂-Kosten zu entkoppeln, liegt in der eigenen Stromerzeugung. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach versorgt nicht nur den Haushalt mit klimaneutraler Energie – sie eröffnet auch neue Perspektiven beim Heizen.

In Kombination mit einer Wärmepumpe, die ihren Strom überwiegend vom eigenen Dach bezieht, lassen sich CO₂-Kosten komplett vermeiden. Wer zusätzlich in einen Stromspeicher investiert, erhöht seinen Eigenverbrauchsanteil und macht sich unabhängiger von Preisschwankungen auf dem Energiemarkt.

Warum sich Photovoltaik jetzt besonders lohnt

Viele Länder – darunter auch Deutschland – planen Förderprogramme, um den Umstieg auf klimafreundliche Heizsysteme zu erleichtern. Doch schon heute profitieren Eigentümer von attraktiven Rahmenbedingungen:

  • Einspeisevergütung: Wer überschüssigen Strom ins Netz einspeist, erhält eine Vergütung nach EEG.
  • Steuerliche Vorteile: Seit 2023 entfällt für private PV-Anlagen bis 30 kWp die Mehrwertsteuer.
  • Langfristige Kostenstabilität: Während fossile Energien durch die CO₂-Bepreisung teurer werden, senken PV-Anlagen die laufenden Energiekosten dauerhaft.

Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit verbinden

Besonders Haushalte mit niedrigem Einkommen in Mittel- und Osteuropa sind durch die ETS2-Reform gefährdet. Hier ist die Politik gefragt: Kompensationsmechanismen und gezielte Förderungen sind notwendig. Doch auch private Investitionen in Photovoltaik können zur Entlastung beitragen – etwa durch gemeinschaftliche Solaranlagen oder Mieterstrommodelle, die auch Menschen ohne eigenes Dach erreichen.

Fazit: Jetzt handeln – bevor es teuer wird

Der CO₂-Preis wird kommen. Und mit ihm höhere Kosten für alle, die weiterhin auf fossile Heizsysteme setzen. Photovoltaik bietet nicht nur eine ökologische, sondern auch ökonomisch sinnvolle Alternative. Wer heute in eine Solaranlage investiert, senkt morgen seine Heizkosten – und schützt gleichzeitig das Klima.

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Presse-kontakt: Klaus-Martin Meyer

Klaus-Martin Meyer, Onlinemarketing Magier, Bad Iburg

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