Deutschlands Strommix 2025: Photovoltaik erreicht Rekord – erneuerbare Energien bleiben dominierend

Der Strommix in Deutschland 2025 zeigt eine interessante Entwicklung: Während erneuerbare Energien weiterhin den größten Anteil an der Stromerzeugung haben, steigt gleichzeitig auch die Stromproduktion aus Erdgas deutlich an. Besonders auffällig ist jedoch der starke Zuwachs bei Photovoltaik, die ein neues Rekordniveau erreicht hat. Insgesamt wurden 2025 rund 438,2 Milliarden Kilowattstunden Strom in das deutsche Netz eingespeist – ein Plus von 1,4 % gegenüber dem Vorjahr.

Damit bestätigt sich ein struktureller Trend: Die Energiewende schreitet voran, doch der Weg zu einem vollständig erneuerbaren Energiesystem bleibt komplex.


Erneuerbare Energien weiterhin wichtigste Säule des Stromsystems

Mit einem Anteil von 58,6 % an der gesamten Stromerzeugung stammen weiterhin deutlich mehr als die Hälfte des in Deutschland produzierten Stroms aus erneuerbaren Quellen. Damit bleibt Deutschland seit 2023 ein Stromsystem, in dem erneuerbare Energien dominieren.

Die wichtigste Energiequelle bleibt weiterhin die Windkraft. Im Jahr 2025 wurden rund 131,3 Milliarden Kilowattstunden Windstrom erzeugt. Trotz eines leichten Rückgangs von 3,6 % gegenüber dem Vorjahr deckt Windenergie weiterhin etwa 30 % der gesamten Stromproduktion ab.

Ein besonders dynamisches Wachstum zeigt hingegen die Solarenergie.


Photovoltaik erreicht neuen Produktionsrekord

Die Stromerzeugung aus Photovoltaik stieg 2025 um 17,4 % auf 70,1 Milliarden Kilowattstunden. Damit erreicht Solarstrom sowohl beim Produktionsvolumen als auch beim Anteil an der Stromerzeugung einen neuen Höchstwert seit Beginn der statistischen Erfassung im Jahr 2018.

Der Anteil von Solarstrom am deutschen Strommix liegt nun bei 16 %.

Mehrere Faktoren treiben diese Entwicklung:

  • stark gestiegene Installationszahlen von Solaranlagen
  • sinkende Investitionskosten für Photovoltaik
  • zunehmende Integration von PV-Anlagen in Gewerbeimmobilien und Industrie
  • politische Förderprogramme für erneuerbare Energien

Gerade für Unternehmen und Immobilienbesitzer gewinnt Photovoltaik dadurch strategisch an Bedeutung. Neben sinkenden Stromkosten spielt auch die Eigenversorgung und Absicherung gegen volatile Strompreise eine immer größere Rolle.

Interner Verlinkungsvorschlag:
Beitrag oder Seite zu Photovoltaiklösungen für Gewerbeimmobilien oder Solarstrom für Unternehmen.


Wasserkraft und Biogas mit rückläufiger Entwicklung

Nicht alle erneuerbaren Energien entwickelten sich im Jahr 2025 positiv. Besonders deutlich fiel der Rückgang bei der Wasserkraft aus.

Die Stromproduktion aus Wasserkraft sank um 22,5 % auf 15,8 Milliarden Kilowattstunden. Der Anteil an der Stromerzeugung liegt damit nur noch bei 3,6 %.

Auch Biogas verzeichnete einen leichten Rückgang von rund 3 %.

Diese Entwicklung zeigt, dass der Ausbau erneuerbarer Energien aktuell stark von Windkraft und Photovoltaik getragen wird.


Erdgas gewinnt wieder an Bedeutung im Strommix

Parallel zum Wachstum der Solarenergie stieg auch die Stromproduktion aus Erdgas deutlich an.

Im Jahr 2025 wurden 70,6 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Erdgas erzeugt – ein Anstieg von 10,2 % gegenüber 2024. Damit erreicht auch Erdgas einen neuen Höchstwert innerhalb der aktuellen Statistikreihe.

Der Anteil am Strommix liegt nun bei 16,1 %.

Der Hintergrund: Gaskraftwerke gelten als flexible Ergänzung zu erneuerbaren Energien, da sie kurzfristig einspringen können, wenn Wind- oder Solarstrom schwächer ausfallen.


Kohle verliert langsam weiter an Bedeutung

Die Stromproduktion aus Kohle blieb 2025 nahezu stabil, sank jedoch leicht um 0,5 % auf 96,8 Milliarden Kilowattstunden.

Der Anteil an der Stromerzeugung liegt nun bei 22,1 %.

Damit bleibt Kohle zwar weiterhin ein bedeutender Energieträger, verliert jedoch langfristig an Bedeutung. Seit 2018 hat sich die Stromproduktion aus fossilen Energien insgesamt stark reduziert.


Deutschland bleibt Stromimporteur – Importüberschuss sinkt jedoch deutlich

Ein weiterer wichtiger Aspekt der aktuellen Stromstatistik betrifft den internationalen Stromhandel.

Deutschland hat 2025:

  • 79,6 Milliarden kWh Strom importiert
  • 60,2 Milliarden kWh exportiert

Damit bleibt Deutschland im dritten Jahr in Folge Netto-Stromimporteur. Allerdings sank der Importüberschuss deutlich – um über 26 % auf 19,4 Milliarden Kilowattstunden.

Der Rückgang zeigt, dass die steigende Produktion aus erneuerbaren Energien zunehmend zur Stabilisierung des Stromsystems beiträgt.


Langfristiger Trend: Energiewende verändert den Strommix grundlegend

Ein Blick auf die langfristige Entwicklung verdeutlicht den strukturellen Wandel im Energiesystem.

Seit Beginn der Erhebung im Jahr 2018 ist die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien um fast 25 % gestiegen. Gleichzeitig ist die Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern deutlich gesunken.

Während 2018 noch überwiegend konventionelle Kraftwerke den Strommix bestimmten, hat sich dieses Verhältnis inzwischen umgekehrt.


Bedeutung für Unternehmen und Immobilienbesitzer

Die aktuellen Zahlen unterstreichen einen zentralen Trend: Solarenergie entwickelt sich zur tragenden Säule der Energiewende.

Für Unternehmen, Gewerbeimmobilien und Investoren ergeben sich daraus mehrere strategische Vorteile:

  • langfristige Reduzierung der Energiekosten
  • Schutz vor steigenden Strompreisen
  • Verbesserung der ESG-Bilanz
  • höhere Energieautarkie

Gerade im Kontext steigender CO₂-Kosten wird eigenerzeugter Solarstrom zunehmend zum wirtschaftlichen Faktor.

Interner Verlinkungsvorschlag:
Seite zu Energiekonzepten für Unternehmen oder Photovoltaik für Gewerbedächer.


Fazit: Solarenergie wird zum Wachstumstreiber der Energiewende

Der deutsche Strommix 2025 zeigt zwei parallele Entwicklungen: erneuerbare Energien bleiben dominant, während flexible fossile Kraftwerke weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

Besonders deutlich wird jedoch der Aufstieg der Photovoltaik. Mit neuen Produktionsrekorden und steigenden Anteilen entwickelt sich Solarstrom zunehmend zu einem der wichtigsten Bausteine des zukünftigen Energiesystems.

Für Unternehmen und Immobilienbesitzer ist die Botschaft klar: Wer frühzeitig auf eigene Solarstromproduktion setzt, kann wirtschaftliche Vorteile und strategische Planungssicherheit miteinander verbinden.

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Presse-kontakt: Klaus-Martin Meyer

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