Grüne Hausnummer: Acht energieeffiziente Häuser in Lüneburg ausgezeichnet

Energieeffiziente Gebäude leisten einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz. Genau hier setzt die „Grüne Hausnummer“ an: Mit dieser Auszeichnung werden besonders energieeffiziente Wohngebäude sichtbar gemacht und als Vorbilder für nachhaltiges Bauen und Sanieren gewürdigt. Anfang März 2026 wurden erneut mehrere Gebäude in der Region Lüneburg ausgezeichnet – ein klares Signal für mehr Klimaschutz im Gebäudesektor.

Acht Gebäude erhalten die Grüne Hausnummer

Am 6. März 2026 haben der Landkreis Lüneburg, die Hansestadt Lüneburg sowie die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN) insgesamt acht Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer mit der Grünen Hausnummer ausgezeichnet.

Die prämierten Gebäude zeichnen sich durch besonders hohe energetische Standards aus. In vielen Fällen wurden moderne Technologien kombiniert, etwa:

  • Wärmepumpen zur klimafreundlichen Wärmeversorgung
  • Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung
  • Photovoltaik- oder Solaranlagen
  • hochwertige Wärmedämmung der Gebäudehülle

Diese Maßnahmen senken nicht nur den Energieverbrauch deutlich, sondern reduzieren auch langfristig die Betriebskosten der Gebäude. Gleichzeitig leisten Eigentümerinnen und Eigentümer damit einen konkreten Beitrag zur Energiewende.

Welche Gebäude ausgezeichnet werden

Die Anforderungen für die Grüne Hausnummer sind klar definiert. Ziel ist es, Gebäude zu würdigen, die deutlich über gesetzliche Mindeststandards hinausgehen.

Neubauten

Neubauten müssen mindestens den Standard Effizienzhaus 40 erreichen. Das bedeutet, dass sie nur 40 Prozent der Energie eines vergleichbaren Referenzgebäudes benötigen.

Zusätzlich gilt eine Vorgabe für die Wohnfläche:
Maximal 47 Quadratmeter pro Person dürfen angesetzt werden, um besonders ressourcenschonende Wohnkonzepte zu fördern.

Sanierte Bestandsgebäude

Bei Bestandsgebäuden steht die energetische Modernisierung im Fokus. Voraussetzung ist in der Regel, dass das Gebäude nach der Sanierung ein KfW-Effizienzhausniveau erreicht.

Alternativ können auch mehrere Einzelmaßnahmen bewertet werden, etwa:

  • Austausch alter Fenster
  • Installation einer Wärmepumpe
  • Dämmung von Dach oder Außenwänden
  • Einsatz erneuerbarer Energien

Gerade bei älteren Gebäuden zeigt sich hier ein enormes Potenzial für Energieeinsparung und CO₂-Reduktion.

Auch Vermieter investieren in Energieeffizienz

Unter den ausgezeichneten Gebäuden befindet sich in diesem Jahr auch ein vermietetes Mehrfamilienhaus. Das ist ein wichtiges Signal: Energieeffizienz betrifft nicht nur selbst genutzte Immobilien.

Gerade im Mietwohnungsmarkt können energetische Modernisierungen große Wirkung entfalten. Vermieter, die in nachhaltige Gebäudetechnik investieren, steigern nicht nur die Attraktivität ihrer Immobilien, sondern leisten auch einen Beitrag zur langfristigen Dekarbonisierung des Gebäudebestands.

Die sichtbare Kennzeichnung durch die Grüne Hausnummer hat dabei einen zusätzlichen Effekt: Sie macht klimafreundliche Gebäude im Alltag erkennbar und motiviert andere Eigentümer, ähnliche Maßnahmen umzusetzen.

Erfolgsprojekt für nachhaltiges Bauen

Die Kampagne „Grüne Hausnummer“ läuft in Niedersachsen bereits seit mehreren Jahren erfolgreich. In Zusammenarbeit mit regionalen Partnern werden besonders energieeffiziente Gebäude ausgezeichnet und öffentlich sichtbar gemacht.

Seit 2016 beteiligt sich auch die Region Lüneburg aktiv an der Initiative. Die Bilanz kann sich sehen lassen:

  • 176 ausgezeichnete Gebäude in Stadt und Landkreis Lüneburg
  • über 2.000 Grüne Hausnummern insgesamt in Niedersachsen

Gleichzeitig ist klar: Das Potenzial ist noch längst nicht ausgeschöpft. Viele energieeffiziente Gebäude erfüllen bereits heute die Kriterien, haben sich jedoch noch nicht um die Auszeichnung beworben.

Bewerbung für die Grüne Hausnummer 2026

Auch im Jahr 2026 können sich Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer wieder für die Grüne Hausnummer bewerben. Der neue Bewerbungszeitraum startet voraussichtlich im Herbst.

Teilnehmen können sowohl:

  • Eigentümer energieeffizienter Neubauten
  • Besitzer energetisch sanierter Bestandsgebäude
  • Vermieter klimafreundlicher Mehrfamilienhäuser

Die Teilnahme bietet mehrere Vorteile:

  • öffentliche Anerkennung für nachhaltiges Bauen
  • sichtbares Zeichen für Klimaschutz am Gebäude
  • Inspiration für andere Eigentümer in der Region

Bedeutung für Immobilienbesitzer und Bauherren

Die steigende Zahl ausgezeichneter Gebäude zeigt deutlich: Energieeffizienz wird zum zentralen Qualitätsmerkmal von Immobilien.

Für Bauherren und Eigentümer ergeben sich daraus mehrere Chancen:

  • langfristig niedrigere Energiekosten
  • höhere Immobilienwerte
  • bessere Fördermöglichkeiten
  • positive Wahrnehmung im Markt

Gerade vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und strengeren Klimazielen wird eine energieeffiziente Gebäudehülle kombiniert mit erneuerbarer Wärmetechnik zunehmend zum Standard moderner Immobilien.

Wer heute in nachhaltige Gebäudetechnik investiert, schafft damit nicht nur Komfort und Wirtschaftlichkeit – sondern auch Zukunftssicherheit.

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Presse-kontakt: Klaus-Martin Meyer

Klaus-Martin Meyer, Onlinemarketing Magier, Bad Iburg

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