Vitramo Infrarotheizung: Effiziente Strahlungswärme für Neubau und Sanierung

Die Vitramo Infrarotheizung steht für ein durchdachtes Heizkonzept, das konsequent auf Strahlungswärme setzt. Statt primär Luft zu erwärmen, werden Oberflächen temperiert – Böden, Wände, Decken und Einrichtungsgegenstände. Das sorgt für ein gleichmäßiges Raumklima und eröffnet besonders im energieeffizienten Neubau neue wirtschaftliche Perspektiven.

Doch was unterscheidet das System von klassischen Heizlösungen? Und für wen lohnt sich die Investition wirklich?

 

Decken- oder Wandmontage: Das Systemprinzip von Vitramo

Vitramo unterscheidet zwischen Infrarotheizungen für die Wand- und Deckenmontage. Technisch basiert das System auf elektrischen Heizelementen mit Glas- oder Metalloberflächen, die Strahlungswärme in einem definierten Winkel abgeben.

Bei der Decken-Infrarotheizung wird die Glasoberfläche auf hohe Temperaturen gebracht. Die Wärme wird im Raum in einem Abstrahlwinkel von rund 60 Grad verteilt. Entscheidend ist dabei nicht die direkte Erwärmung der Luft, sondern das Temperieren der umgebenden Flächen. Der Boden wird erwärmt, gibt wiederum Strahlung ab und sorgt so für eine homogene Temperaturverteilung.

Das Ergebnis:

  • gleichmäßige Oberflächentemperaturen
  • reduzierte Luftbewegung
  • angenehme, natürliche Wärme

Gerade die Deckenmontage bietet hier Vorteile, da sie eine hohe Strahlungsintensität bei gleichzeitig geringerer Konvektion ermöglicht.


Integration in Neubau und Bestand

Ein wesentlicher Vorteil der Vitramo Infrarotheizung ist ihre flexible Einbindung in unterschiedliche Baukonzepte:

  • Integration in Gipskartondecken
  • Einbau in Filigran- oder Betondecken
  • Rasterdeckenlösungen (z. B. Odenwalddecke)
  • Wandmontage als Bild- oder Spiegelheizung

Sichtbar bleibt meist nur eine schlichte Glasfläche. Technisch verschwindet das System nahezu unsichtbar in der Architektur.

Bis zu einer Raumhöhe von etwa vier Metern ist keine besondere Anpassung erforderlich. In höheren Räumen kann die Heizung über Drahtseile abgehängt werden.


Wirtschaftlichkeit: Warum die Vitramo Infrarotheizung im Neubau punktet

Ein zentrales Argument für die Vitramo Infrarotheizung ist die Investitionsstruktur. Während Wärmepumpensysteme mit Fußbodenheizung hohe Anfangsinvestitionen erfordern, liegt der Kapitaleinsatz bei einer Infrarotlösung deutlich niedriger.

In gut gedämmten Neubauten (z. B. Effizienzhaus 40) kann die Investition nur bei einem Bruchteil klassischer Systeme liegen. Das eingesparte Kapital lässt sich strategisch in eine Photovoltaikanlage investieren. Damit wird ein Teil des Strombedarfs bilanziell ausgeglichen.

Zwar arbeitet eine Wärmepumpe mit besseren Jahresarbeitszahlen, doch die Gesamtrechnung aus:

  • geringerer Anfangsinvestition
  • PV-Erträgen
  • niedriger Heizlast moderner Gebäude

kann die Infrarotheizung wirtschaftlich attraktiv machen.

Wichtig ist allerdings die Gebäudehülle. Je besser gedämmt das Objekt, desto sinnvoller ist der Einsatz.


Stromverbrauch: Realistische Einordnung statt Wunschdenken

Der Energieverbrauch hängt maßgeblich von zwei Faktoren ab:

  1. Qualität der Gebäudehülle
  2. Nutzerverhalten

In unsanierten Altbauten ist eine reine Infrarotheizung meist nicht empfehlenswert. In gut gedämmten Neubauten hingegen sinkt der absolute Heizenergiebedarf stark, wodurch sich die elektrische Direktheizung rechnen kann.

Ein Beispiel aus der Praxis:
Ein 550-Watt-Element kann bei entsprechender Auslegung einen Raum von rund 18 m² versorgen. Die Investitionskosten liegen im mittleren dreistelligen Bereich pro Element.

Für Investoren und Bauherren bedeutet das: klare Kalkulierbarkeit ohne komplexe Hydraulik oder Wartungsaufwand.


Smarte Steuerung und kombinierte Lichtlösung

Moderne Vitramo Systeme lassen sich problemlos in Smart-Home-Strukturen integrieren – etwa über gängige Steuerungssysteme wie Loxone oder Homematic IP. Technisch genügt ein einfacher Schaltaktor plus Raumtemperaturfühler.

Innovativ ist die Kombination aus Heizung und LED-Licht in einem Element. Diese Lösung eignet sich besonders für:

  • Arbeitsplätze
  • Essbereiche
  • Wohnzonen

Heiz- und Lichtfunktion sind separat steuerbar. Das schafft architektonische Klarheit und reduziert zusätzliche Installationen.


Speziallösungen: Spiegelheizung und Untertischheizung

Neben klassischen Decken- und Wandelementen bietet Vitramo praxisnahe Spezialanwendungen:

Spiegelheizung im Bad
Wärmequelle und Spiegel in einem – beschlagfrei und komfortabel.

Untertisch-Infrarotheizung
Mit geringer Leistung lassen sich gezielt Arbeitsplätze temperieren. Das reduziert ineffiziente Heizlüfter und verbessert die Energieeffizienz im Büro.


Für wen eignet sich die Vitramo Infrarotheizung?

Die Vitramo Infrarotheizung ist besonders geeignet für:

  • Neubauten mit hoher Energieeffizienz
  • Ergänzung zu Wärmepumpensystemen
  • Badsanierungen
  • Büros und Arbeitsplätze
  • Investoren mit Fokus auf niedrige Anfangsinvestition

Weniger geeignet ist sie als alleinige Lösung in unsanierten Bestandsgebäuden mit hoher Heizlast.


Strategische Einordnung für Bauherren und Investoren

Der Markt entwickelt sich klar in Richtung geringerer Heizlasten. Gebäude benötigen immer weniger Energie zum Heizen. Genau hier liegt die Stärke der Infrarottechnologie.

Statt ausschließlich auf Effizienzkennzahlen einzelner Geräte zu schauen, lohnt sich der Blick auf das Gesamtsystem: Investition, Ertrag, Betriebskosten und architektonische Integration.

Wer heute baut, sollte die Vitramo Infrarotheizung zumindest in die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung einbeziehen.

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