UltimatePV: Solarzellen neu gedacht – für maximale Effizienz bei minimalem Materialeinsatz

Wie kann Photovoltaik noch effizienter – und gleichzeitig ressourcenschonender werden?


Klassische Solarzellen stoßen zunehmend an physikalische und ökologische Grenzen: Sie benötigen wertvolle Materialien, während ein Teil der Sonnenenergie ungenutzt in Wärme verloren geht.

Mit dem Projekt UltimatePV – Ultimative Photovoltaics beschreiten das Fraunhofer ISE, die Universität Freiburg, die EPFL Lausanne und das CNRS Paris gemeinsam mit Partnerinstitutionen einen neuen Weg. Ihr Ziel: eine radikal neue Solarzellen-Architektur entwickeln, die Licht gezielt lenkt, den Materialverbrauch um das Zehnfache reduziert und zugleich höchste Umwandlungseffizienzen ermöglicht.

Das Prinzip: Photonische Strukturen verbessern gezielt die optischen Eigenschaften der Zellen. In den so entstehenden ultradünnen Solarzellen werden Ladungsträger effektiver konzentriert und durch energieselektive Kontakte extrahiert – bevor Energieverluste durch Thermalisierung entstehen.

Der Impact:
Diese neuartigen Solarzellen haben das Potenzial, Wirkungsgrade weit über dem Stand der Technik zu erreichen – und einen entscheidenden Beitrag zur globalen Energiewende zu leisten.

Das Projekt wird mit einem ERC Synergy Grant in Höhe von knapp zehn Millionen Euro gefördert – ein starkes Zeichen für wissenschaftliche Exzellenz und interdisziplinäre Zusammenarbeit.

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Presse-kontakt: Klaus-Martin Meyer

Klaus-Martin Meyer, Onlinemarketing Magier, Bad Iburg

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