Hardy Barth cPH2: Intelligente und leistungsstarke Wallbox für Zuhause

Für den privaten und halböffentlichen Einsatz eignet sich die Hardy Barth cPH2 als moderne, sichere und flexible Wallbox-Lösung. Mit Varianten von 11 kW über 22 kW bis hin zu 44 kW bietet sie in vielen Szenarien überzeugende Technik. Gleichzeitig bringt sie Funktionen wie integrierten MID-Zähler, DC-Fehlerstromschutz und PV-Überschussladung mit. In diesem Beitrag beleuchten wir alle wichtigen Aspekte – von Varianten und Ausstattung über Montage bis zu Einsatzszenarien und Tipps. [Kontaktiere und gern wegen Deiner geplanten Wallbox]


Varianten & Leistungsstufen der cPH2

Die cPH2 ist in mehreren Varianten verfügbar:

    • 1T11: Einzel-Ladestecker mit bis zu 11 kW Leistung 
    • 1T22: Einzel-Ladestecker mit bis zu 22 kW 

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    • 2T22 / 2T44: Zwei Ladepunkte (jeweils z. B. 11 kW oder 22 kW) – entsprechend auch bis 44 kW Gesamtleistung möglich 

Damit hat der Nutzer die Möglichkeit, die Wallbox je nach Bedarf und vorhandener Netzanbindung zu dimensionieren.


Ausstattung & technische Highlights

Aus dem zur Verfügung gestellten Video-Transcript lassen sich bereits mehrere wichtige Funktionsmerkmale herausarbeiten:

    • Kabel oder ohne Kabel: Man kann die cPH2 ohne Kabel bestellen oder mit Spiralkabel (z. B. 4 m Länge) bzw. mit glattem Kabel (5 m).

    • Typ‑2 Stecker: Alle Varianten verwenden den Typ‑2-Ladestecker.

    • Schutzkappe & seitliche Aufbewahrung des Steckers: Der Stecker kann seitlich am Gerät aufgehängt werden, oft mit zusätzlicher Schutzkappe.

    • Autorisierung: Entweder über Schlüssel (Schlüsselschalter) oder via RFID (Zugangskontrolle).

    • Integrierter MID-Zähler: Zur Abrechnung z. B. mit Arbeitgebern oder zur Dokumentation des Stromverbrauch.

    • DC-Fehlerstromerkennung: In allen cPH2-Modellen integriert, zur Erfüllung der Sicherheitsanforderungen.

    • Kommunikation: Standardmäßig über LAN, optional über WLAN-Modul.

    • Montagegewicht & Zubehör: Die Wallbox wiegt nur etwa 12 kg, wird mit Schrauben/Dübeln für Wandmontage geliefert.

    • PV-Überschussladung: Die cPH2 kann so konfiguriert werden, dass sie überschüssigen Sonnenstrom lädt (abhängig vom Wechselrichter / Smartmeter).

    • Zwei Ladepunkte in höherer Variante: Bei der 44 kW-Variante bzw. 2T22 werden zwei Ladepunkte angeboten, z. B. jeweils 11 kW.

Ergänzung aus offiziellen Quellen:

    • Die cPH2 trägt den Schutzgrad IP54 und ist damit gegen Sprüh- und Spritzwasser geschützt (nicht gegen starkes Strahlwasser)

    • Die Montage darf nur durch Elektrofachpersonal erfolgen. 

    • In den Varianten mit zwei Ladepunkten (z. B. 2T22) sind oft zwei Zähler bereits eingebaut, sodass kein externer Zähler zusätzlich notwendig ist. 

    • Für Modelle, die kein internes Smartmeter haben, kann das eCB1 Modul als Ergänzung eingesetzt werden, z. B. für PV-Überschussladung oder Lastmanagement 

    • Die cPH2-Modelle sind in Versionen verfügbar, die eichrechtskonform betrieben werden können (wichtig bei Abrechnung). 


Montage & Inbetriebnahme

Die Montage und Inbetriebnahme einer cPH2 erfolgt in mehreren Schritten:

    1. Vorbereitung & Lieferumfang prüfen
      Nach Erhalt wird geprüft, ob alle Komponenten enthalten sind: Die Wallbox selbst, Wandbefestigungsmaterial (Schrauben, Dübel), ggf. Kabelmodule oder Zusatzmodule. 

    1. Mechanische Montage
      Die Box wird an geeigneter Stelle (z. B. Hauswand oder Ständer) befestigt. Der Standort sollte möglichst zugänglich für das Fahrzeug-Kabel sein. Die cPH2 ist mit ca. 12 kg relativ leicht und kann von einer Einzelperson montiert werden (sofern Wandbefestigung möglich) 

    1. Elektrischer Anschluss & Zähler
      Der Anschluss erfolgt über den Hausanschluss. Bei Varianten mit eingebauten Zählern (z. B. 2T22) entfällt zusätzlicher Einbau externer Zähler. 
      Zugleich ist sicherzustellen, dass Leitungsschutz und FI-Schutz vorhanden sind – insbesondere bei zwei Ladepunkten wird oft ein FI vom Typ B oder EV benötigt. 

    1. Kommunikation & Netzwerkeinbindung
      Die cPH2 wird per LAN verbunden (empfohlen) oder optional mit WLAN erweitert. LAN-Verbindungen gelten als zuverlässiger. 
      In Mehrpunkt-Varianten sind die Netzwerkanschlüsse zweifach ausgeführt (Master/Slave). Beim Auslieferungszustand sind LAN-Ports oft verbunden und müssen getrennt werden, damit beide Ladepunkte separat ins Netzwerk eingebunden werden können. 

    1. Konfiguration & Firmware-Update
      Die Box lässt sich über eine Weboberfläche (SALIA-Platine) konfigurieren. Bei manchen Varianten muss der Autorisierungsmodus (z. B. RFID, freies Laden) aktiv gesetzt werden.
      Es wird empfohlen, stets die aktuelle Firmware zu installieren, um alle Funktionen nutzen zu können. 


Einsatzszenario: PV‑Überschussladung & intelligentes Lastmanagement

Ein großes Plus der cPH2 ist die Fähigkeit, mit Photovoltaik-Anlagen zu interagieren:

    • Die Wallbox kann so eingestellt werden, dass sie nur dann lädt, wenn überschüssiger Solarstrom verfügbar ist. 

    • Wenn kein Überschussstrom vorhanden ist, kann der Ladevorgang pausieren oder auf Netzstrom umschalten – je nach Konfiguration. 

    • In Fällen, bei denen das integrierte Smartmeter nicht ausreicht, kann das eCB1 Modul nachgerüstet werden, um den PV-Übertrag besser zu messen und zu steuern. 

Damit erreicht man eine höhere Eigenverbrauchsrate und niedrigere Stromkosten beim Laden des Elektrofahrzeugs.


Vorteile & mögliche Einschränkungen

Vorteile

    • Flexible Leistungsauswahl (11 kW bis 44 kW) je nach Bedarf

    • Zwei Ladepunkte in höheren Varianten ermöglichen gleichzeitiges Laden von zwei Fahrzeugen

    • Integrierter MID-Zähler erleichtert genaue Verbrauchserfassung

    • Sicherheit durch DC-Fehlerstromschutz

    • Autorisierungsmöglichkeiten (Schlüssel, RFID)

    • Netzwerkfähigkeit per LAN / WLAN

    • PV‑Überschussladung & intelligentes Lastmanagement

    • Eichrechtskonformität (bei geeigneter Ausführung)

Einschränkungen & Hinweise

    • Die Montage muss von qualifiziertem Elektrofachpersonal erfolgen (VDE / Normen beachten). 

    • Wer keine Netzwerkverbindung herstellen kann, kann nicht alle Funktionen optimal nutzen (z. B. Steuerung, Logging)

    • In rauen Umgebungen sollte die Box durch ein Dach oder Vordach vor starker Witterung geschützt werden (z. B. Spritzwasser vermeiden) 

    • Nicht in jeder Variante ist ein Smartmeter eingebaut – gelegentlich ist ein Zusatzmodul nötig.

    • Bei nicht – oder falsch konfigurierter Firmware könnten Funktionen eingeschränkt sein.


Fazit

Die Hardy Barth cPH2 Wallbox ist eine starke, vielseitige Lösung für das Laden zu Hause oder im halböffentlichen Bereich. Sie bietet Flexibilität in Leistung und Ausstattung, vereinfacht Abrechnung mit dem integrierten Zähler, und ist zukunftsfähig durch Funktionen wie PV‑Überschussladen und Netzwerksteuerung. Mit der richtigen Konfiguration und Montage kann sie zu einem zentralen Baustein einer intelligenten Lade-Infrastruktur werden – ideal, um aus deiner Ladesituation das Maximum herauszuholen.

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